Markus – Familienvater & Gründer von wishsite.de

Markus, Gründer der Plattform für Online Wunschzettel im Interview

Markus ist Anfang dreißig, Projektleiter für ein großes mittelständisches Unternehmen, Ehemann, Familienvater und ganz nebenbei Unternehmer. Schon seit einigen Jahren betreibt er nun schon wishsite, eine Plattform für Online Wunschzettel. Während man sich bei vielen Online Wunschzetteln regisitieren muss, erhält man bei wishsite nur einen Link, wo man seine Wünsche eintragen kann. Im Interview erzählt Markus, wie er Familienleben & Vollzeitjob und wishsite.de mit einander kombiniert.

Was und wann hast du geründet, welche Unternehmensform?

Schon während des Studiums bin ich zum Programmieren gekommen, was mir immer viel Spaß gemacht hat. Während des Studiums konnte ich damit zudem mein Taschengeld ein bisschen aufbessern. Nach dem Studium habe ich mir das Programmieren als Hobby bewahrt. Irgendwann fing ich an ein paar Online-Projekte zu starten. Davon war wishsite mit der Idee der Online Wunschzetteln dann mit Abstand das erfolgreichste, sodass ich es konsequent ausgebaut habe. Im letzten Jahr habe ich dann offiziell gegründet – zunächst als Einzelunternehmen.

Was ist deine Geschäftsidee?

Online Wunschzettelwishsite ist ein Online-Dienst zum Anlegen und verwalten von virtuellen Wunschzetteln. Wenn man zum Geburtstag, zur Hochzeit oder zu Weihnachten von Eltern und Geschwistern gefragt wird, was man sich wünscht, legt man auf wishsite einfach einen online Wunschzettel an und verschickt anschließend z.B. per Mail oder Facebook einen Link zu dieser Wunschliste an alle, die einem etwas schenken möchten. Das Beste an wishsite ist, dass man sich nicht anmelden braucht, um es zu nutzen. Stattdessen bekommt man einen speziellen Link, über den man die Wunschliste jederzeit bearbeiten kann. Außerdem bietet wishsite zahlreiche Features, die einem das Wünschen erleichtern: eine automatische Bildersuchfunktion für neue Wünsche, verschieben von Wünschen per Drag&Drop, individuelle Wunschlistenhintergründe und vieles mehr.

Was ist das schwierigste während der Gründung gewesen?

Die größte Herausforderung war es sich überhaupt einmal zu entscheiden, die Sache ernsthaft anzugehen. wishsite war zu Beginn nur ein Prototyp mit einem nicht gerade überzeugenden Design und deutlich weniger Funktionsumfang als heute. Wenn ich die Seite meinen Arbeitskollegen gezeigt habe, gab es da meist nur ein müdes Lächeln oder einen lustigen Kommentar. Da muss man dann durch. Außerdem ist es natürlich schwierig als “Nebenbei-Durchstarter” neben dem Job und der Familie Zeit und Ruhe für sein Projekt zu finden. Zeitmanagement wird da zum kritischen Erfolgsfaktor.

Was sind deine Ziele?

Mein Ziel ist kein geringeres als wishsite zu einem internationalen Service für Online Wunschzetteln auszubauen und als shopunabhängige Wunschliste als Marktführer zu etablieren. Für den deutschen Markt ist mir das schon ganz gut gelungen.

Deine Empfehlung an andere Gründer

Am Anfang ist es oft nicht absehbar, welche Idee ein Erfolg wird und welche nicht. Manchmal sind es gerade die unscheinbaren Ideen, die sich dann als Chance herausstellen. Und auch wenn es dann immer noch lange Zeit in Anspruch nimmt, bis sich der große Erfolg einstellt, sollte man sich nicht abbringen lassen. Und es sollte Spaß machen, an der Idee zu arbeiten. Sobald man merkt, dass das Interesse und damit der Spaß verloren geht, sollte man ehrlich zu sich sein und eine Idee auch mal begraben. So hat man wieder mehr Zeit, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen.